So lach doch – Lach dich gesund mit Lachyoga!

 

Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“
Madan Katari

 

Lachen ist gesund, sagt der Volksmund. Gerade jetzt in diesen Zeiten von Corona und der Angst vor Ansteckung und den vielfältigen Auswirkungen der Pandemie ist Lachen wichtiger denn je.

Und wenn es doch nichts zu lachen gibt? Die Lage ist schließlich alles andere als lustig. Wer in solch einer ernsten Situation lacht, muss damit rechnen, für nicht ganz zurechnungsfähig gehalten zu werden. Im Extremfall könnte das zur Zwangseinweisung führen. Wir neigen dazu, uns Sorgen zu machen, unseren Geist mit dem zu füttern, was alles passieren könnte. Das macht wirklich krank.

Im Gegensatz dazu ist Lachen gesund. Das ist nicht nur eine Redensart, sondern mittlerweile in diversen Untersuchungen wissenschaftlich nachgewiesen. Es gibt sogar eine Forschungsrichtung zu den Auswirkungen des Lachens, die Gelotologie.

Positive Auswirkungen des Lachens:

  • Das Immunsystem wird durch Vermehrung und höhere Aktivität der Antikörper im Blut und Speichel gestärkt
  • der Stoffwechsel wird angeregt
  • Endorphine (Glückshormone), entzündungshemmende und schmerzstillende Stoffe werden ausgeschüttet
  • Lachen mindert die Angst. Wer lacht, kann nicht an die Angst denken
  • Lachen führt zu einem freien und kreativen Denken
  • Lachen ist ansteckend

So wird das Lachen auch vermehrt therapeutisch eingesetzt. Die Klinikclowns sind nur ein Beispiel dafür, das Lachen in Krankenhäuser mit Schwerkranken und in Alten- und Pflegeheime zu bringen.

Der positive Einfluss von Humor und Lachen auf die Therapie von Depressionen ist ebenfalls nachgewiesen.

Wenn das so ist, wie soll man denn lachen, wenn es nichts zu lachen gibt? Nun, man kann sich Witze erzählen, lustige Filme ansehen oder sich kitzeln lassen, um sich zum Lachen zu bringen.

Lachen ohne Grund – mit Lachyoga

Oder einfach ohne Grund lachen. Wie das? Es gibt eine Methode, mit der sich jeder zum Lachen bringen kann und das ist Lachyoga.

Beim Lachyoga braucht man keinen Grund zum Lachen und man muss auch keinen Humor haben. Jahrtausende alte Atemübungen aus dem Yoga wurden von dem indischen Arzt und Yogalehrer Madan Kataria mit Lachübungen verbunden. Er entwickelte das Lachyoga und gründete 1995 den ersten Lachclub in Indien. Mittlerweile gibt es weltweit tausende solcher Lachclubs, in denen sich Menschen regelmäßig treffen um Lachyoga zu praktizieren.

Beim Lachyoga gibt es jede Menge spielerische Lachübungen, die Spaß machen. Es ist zunächst ein künstliches Lachen aus dem sich echtes Lachen entwickelt. Für die Wirkung des Lachens ist es allerdings unerheblich ob es künstlich oder echt ist.

 

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